Diäten im Vergleich

Nach den Weihnachtsfeiertagen merken viele Menschen, dass sie doch etwas zu oft bei den Schmalzkuchen, Knödeln und Würsten zugegriffen haben und dass sich das auf der Waage bemerkbar macht. Zum neuen Jahr wird dann häufig beschlossen, die überflüssigen Pfunde schnell wieder loszuwerden, aber wie macht man das am besten? Welche Diät wirkt sich tatsächlich positiv auf den Körper aus und verursacht keinen Jojo-Effekt?

Inzwischen gibt es wirklich unzählige Diätvarianten, die schnellen Erfolg und eine dauerhaft schlanke Figur versprechen. Allerdings versorgen nur einige davon den Körper mit allen wichtigen Nährstoffen und nur wenige sind wirklich alltagstauglich. Wir stellen einige der Diäten näher vor.

Die Atkins-Diät

Die neue Atkins Diät folgt dem Prinzip “viel Eiweiß macht dünn”, deshalb sind dabei Eiweiß und Fett nahezu uneingeschränkt erlaubt. Lediglich auf Kohlenhydrate muss man fast komplett verzichten, was für Fleischliebhaber ideal scheint. Bei der Ernährungsumstellung muss man cirka 35 Prozent Eiweiß und 50 Prozent Fett zu sich nehmen. Dazu eignen sich Fleisch, Wurst und Fisch am besten. Falls es zu Mangelerscheinungen an Vitaminen und Mineralstoffen kommt, kann man diese durch Nahrungsergänzungsmittel ausgleichen.

Die GLYX-Diät

Der Titel ist keine Abwandlung des Wortes “Glück”, sondern eine Abkürzung für den Glykämischen Index. Die Gewichtreduktion setzt ein, wenn man Lebensmittel mit einem niedrigen GI zu sich nimmt. Dadurch wird die Insulinausschüttung gehemmt und der Fettabbau gefördert, denn Insulin ist ein Hormon, welches die Fettzellen auf Energiespeicherung einstellt. Allerdings ist die Umsetzung dieses Konzeptes etwas schwierig, da sich die entsprechenden Tabellen nur auf das Lebensmittel in seiner puren Form und nicht auf dessen Zubereitungsart beziehen. Dabei haben zum Beispiel gekochte Kartoffeln einen ganz anderen GI als Pommes oder Bratkartoffeln.

Die Trennkost-Diät

Bei der Trennkost-Diät werden eiweißhaltige und kohlenhydratreiche Lebensmittel getrennt voneinander verzehrt. Die Ernährung besteht dabei zu 80 Prozent aus Obst, Gemüse und Salat. Das ist zwar sehr gesund, allerdings fehlt dieser Diät jegliche wissenschaftliche Basis, da die Wirkung sich nicht nachweisen lässt. Außerdem ist sie nicht leicht durchzuführen, da viele Produkte sowohl Eiweiß als auch Kohlenhydrate enthalten. Der Verlust von Gewicht rührt also vermutlich daher, dass man sich einfach gesünder ernährt.

Dinner Cancelling

Wie der Name schon sagt, bedeutet Dinner Cancelling, dass man nach 18 Uhr nichts mehr zu sich nimmt, außer ungesüßten Getränken wie Wasser oder Tee. Dadurch soll es in der Nacht zu einer leichten Unterzuckerung kommen, sodass bestimmte Hormone freigesetzt werden, die den Fettabbau begünstigen. Tatsächlich essen viele Menschen abends mehr als eigentlich nötig wäre, jedoch fördert die abendliche Nulldiät auch Heißhungerattacken. Hinzu kommt, dass man tagsüber natürlich auch nicht zu viel essen darf, denn entscheidend für das Gewicht ist die Energiebilanz des ganzen Tages.

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