Yoga als Ergänzungstraining für Läufer

Laufen ist ein optimaler Sport für all diejenigen, die ihre Ausdauer verbessern möchten und sich dabei aber nach ihren eigenen individuellen Trainingszeiten richten möchten, ohne an ein Fitnessstudio oder einen Verein gebunden zu sein. Allerdings klagen viele Läufer, die diesen Sport seit Jahren ausüben, über eine mangelnde Beweglichkeit. Sie halten sich selbst für sportlich – und das sind sie zweifelsohne auch – aber wenn es darum geht, gymnastische Übungen zu machen, fühlen sie sich plötzlich sehr hilflos. Schuld daran können unter Umständen verkürzte Muskeln sein, da beim Laufen zwar die Ausdauer gefördert wird und damit sicher auch Muskeln aufgebaut werden, jedoch nicht die Muskeln im gesamten Körper gestärkt und gleichzeitig auch gedehnt werden. Eine optimale Ergänzung zum Lauftraining ist daher Yoga.

Das Prinzip von Yoga

Yoga folgt einer indischen Lehre, dabei ist es ein ganzheitliches Programm, dass sich aus Muskel-, Atem- und Entspannungsübungen zusammensetzt. Die Muskelübungen sind sehr schonend und dehnen die einzelnen Muskelpartien des gesamten Körpers, wodurch gleichzeitig Verletzungen vorgebeugt werden kann. Die Atemübungen dienen zum einen der Entspannung, andererseits öffnen und stärken sie die Atemwege, so dass man beim Laufen nicht mehr so schnell aus der Puste kommt. Die Entspannungsübungen tun eben dem Geist sehr wohl, man kann dabei zur Ruhe kommen. Zudem wird die Regeneration der Muskeln so ein wenig beschleunigt.

Laufen und Yoga kombinieren

Wer zu seinem Lauftraining Yoga ausüben möchte, der sollte einen Kurs, der in nahezu allen Städten angeboten wird, besuchen, um die notwendigen Grundübungen zu erlernen. Nach jeder Lauftrainingseinheit können dann wenige Muskelübungen, eine Atem- und eine Entspannungsübung gemacht werden. Eine Yogaeinheit muss dabei nicht länger als 15 Minuten dauern und kann direkt im Anschluss an das Laufen absolviert werden und damit sogar das Stretching ersetzen. So werden die Muskeln nicht nur gedehnt, sondern der Körper kann auch zur Ruhe kommen, Kraft zur Regenerierung tanken und allmählich wieder abkühlen.