Mentale Motivation für Trainierende

In einem gesunden Körper steckt ein gesunder Geist“, wie wichtig das Zusammenspiel zwischen Körper und Geist ist, das möchte dieses Sprichwort verdeutlichen. Und tatsächlich kann ein mentales Training und eine gewisse Einstellung dabei helfen, dass die Trainingsziele motivierter und besser erreicht werden können. Dabei ist vor allem eine gesunde Grundeinstellung wichtig, mit der man sich bewusst macht, dass man nicht binnen zwei Wochen vom „Waschbärbauch“ zum „Waschbrettbauch“ gelangen kann. Es gilt, kleine Ziele zu setzen und mit deren Erlangen neue Motivation für das nächste Etappenziel zu sammeln. Experten sprechen dabei von der „SMART Moitvationsformel“, die die wichtigsten Punkte für mentales Training umfasst.

Situationsabhängige Ziele: Hierbei geht es um eine Art Suggestion. Ehe ein Ziel gesetzt und das Training aufgenommen wird, sollte man sich sich selbst vorstellen, wie man sich fühlt und aussieht, wenn man dieses Ziel erreicht hat. So kann man sich vorstellen, wie der trainierte Körper sich anfühlt und wie man sich in ihm fühlen wird, was die positiven Effekte dieses neuen Körpers sein werden. Auch während des Trainings sollte man diese Suggestion immer wieder durchführen, sie hilft dabei, zum Ziel zu kommen.

Messbar: Die gesteckten Ziele sollten messbar sein. So sollte man nicht einfach nur „einen besseren Körper“ wünschen, sondern ein gewisses Zielgewicht angehen oder auf einen bestimmten Prozentsatz an geringerem Körperfettanteil oder einen geringeren Taillen- oder Beinumfang hintrainieren.

Attraktiv: Auch Hypnotiseure und Tiefenentspannungen arbeiten mit positiven Zielformulierungen, die möglichst attraktiv auf den eigenen Geist wirken sollten. Positive Formulierungen haben einen weitaus stärkeren Einfluss auf das Bewusstsein. So sollte man statt „Ich will nicht mehr x kg wiegen“ lieber „Ich werde mein Wunschgewicht von x kg erreichen“ denken und diesen Gedanken immer wieder formulieren.

Realistisch: Ganz entscheidend für Trainingserfolge und gegen eine frühzeitige Aufgabe ist das Setzen von realistischen Zielen, da diese besser und schneller erreicht werden können somit neue Motivation gesammelt werden kann, das nächste Ziel zu erreichen. Beim Training sollte also immer in Etappen gedacht werden.

Terminierung: Für das Erreichen dieser realistischen Ziele sollte man sich auch immer einen (ebenfalls realistischen) Zeitrahmen abstecken. Das fördert die Motivation, dauerhaft am Ball zu bleiben.