Laufband – Joggen daheim

Das Laufband – Die Joogingroute für das Wohnzimmer

Das Laufband ist ein Gerät, welches sich hervorragend für ein ausgiebiges Ausdauertraining eignet. Ähnlich wie beim Joggen in der freien Natur, kann man diese Bewegungen sehr gut auf einem Laufband nachahmen und effektiv trainieren. Dieses Gerät wird von Frauen und Männern gleichermaßen genutzt, da es für fast jedes Trainingsprogramm geeignet ist. Viele nutzen eine paar Runden auf dem Laufband als Aufwärmprogramm. Neben notwendigen Dehn- und Streckübungen, ist das eine wirklich gute Sache, um die Muskeln in Fahrt zu bringen. Angesprochen wird hier in erster Linie die Beinmuskulatur. Aber auch die Gesäßmuskulatur, Rücken- und Bauchmuskulatur werden beansprucht. Das Laufen erfordert keine weiteren Kenntnisse im Umgang mit dem Gerät. Alles was man vor der Erstbenutzung eines neuen Gerätes in Erfahrung bringen sollte, ist die Funktionsweise. Hier gehen die Bedienmöglichkeiten nämlich weit auseinander. Laufband ist leider nicht gleich Laufband. Vor dem Laufband kaufen sollte man sich ausgiebig informieren.

Die Funktion eines Laufbandes

Das Laufband besteht aus einer Lauffläche und der Handhalterung. Das Laufband wird mittels eines eingebauten Motors angetrieben. Die Geschwindigkeit lässt sich selbstverständlich regulieren. Schließlich unterscheidet man sonst auch zwischen eine langsamen Gang, einem schnelleren Walken und letztendlich richtigen Joggen. Für Sprintläufe ist das Gerät natürlich nicht gedacht. Wer nur langsam Joggen mag oder auch nur Walken, dem empfehlen sich Laufbänder mit einer Leistung von 1,75 PS. Schnelleres Joggen ist damit nicht möglich. Für schnelleres Joggen sollte der Motor mindestens eine Leistung von 2PS haben. Damit erreicht man Geschwindigkeiten von bis zu 16km/h ohne eine qualitative Einschränkung beim Laufkomfort festzustellen.

Neben der Geschwindigkeit ist auch die Lauffläche des Bandes entscheidend. Mindestens 45x130cm sollte das Band haben. Schnellere Läufer brauchen ein Mindestmaß von wenigstens 48x150cm. Je schneller man läuft, um so größer werden die Schritte, die man macht und wenn das Band zu klein ist, kommt häufiger zu Fehltritten, die meist auch sehr schmerzlich enden können. In der Königsklasse findet man Laufbandbreiten mit 55×157,5cm.

Die Dämmung ist beim Laufband ein weiterer wichtiger Aspekt. Ist keine Dämmung oder eine zu geringe Dämmung vorhanden, kommt es zu einer Stoßbelastung, welche nicht gut für die Gelenke ist. Aber auch eine zu weiche Dämmung ist schlecht. Sie bietet keinen richtigen Widerstand und es werden die Sehnen überbelastet. Neben der Geschwindigkeitsregelung kann man bei einigen Bändern auch einen Neigungs-Winkel einstellen. Quasi, walken bergauf. Das strengt selbstverständlich noch mal mehr an.

Die Hersteller und deren Preisklassen

Wie bei allen Fitnessgeräten gibt es auch beim Laufband Low-Budget Angebote und High Class Angebote. Je nach dem was einem an Budget zur Verfügung steht, man kann sich in allen Preisklassen einmal umschauen. Experten raten allerdings dazu, dass ein Laufband wenigstens 600,00€ kosten sollte, damit etwas Vernünftiges gekauft hat, sonst kauft man sehr wahrscheinlich doppelt. Im unteren Preisfeld findet man Laufbänder von Kettler und Horizon. Diese bieten aber auch Bänder in Preisklassen bis 800,00€ und bis 2.500,00€ für den Heimbedarf an. Neben Kettler und Horizon sind Hersteller, wie UNO und Life Fitness führend auf den Markt. Man muss wissen, dass Laufbänder, so denn sie im Fitnessstudio zum Einsatz kommen sollen von 7.000,00 – 15.000,00€ kosten. Diese sind dann allerdings auch für einen intensiven Dauereinsatz gedacht.