Krafttraining für Freefighter

Krafttraining für FreefighterFreefight oder Freefighting wird, vor allem im deutschen Sprachraum, der Vollkontaktkampsport „Mixed Martial Arts“ genannt. Hier werden verschiedenste Kampfkünste miteinander gemischt, um seinen Gegner durch Tritte, Schläge oder durch Ringtechniken zu besiegen. Elemente des Boxens, Kickboxens, des Muay Thai, des Karate, des Boden- beziehungsweise Ringkampfes wie beispielsweise Brazilian Jiu-Jitsu, klassisches Ringen, Judo und Sambo kommen hier zusammen. Da man bei den MMA-Wettkämpfen auch am Boden noch mit Schlägen und Knebelgriffen traktiert werden kann, entscheiden Fitness, Muskelkraft und die Kondition des Kämpfers über Sieg oder Niederlage.

Das Training eines MMA-Kämpfers

Im sogenannten Guillotine Choke oder der gefürchteten Triangle, bei der einer der Kämpfer den Kopf des anderen mit den Beinen umschlingt, um sich gleichzeitig mit dem nach unten hängenden Oberkörper und vor allem mithilfe der Arme gegen die Schläge des anderen Kämpfers zu wehren, müssen enorme Kräfte aufgewandt werden. MMA-Fights erfreuen sich derzeit großer Beliebtheit und vor allem in den größeren deutschen Metropolen werden regelmäßig entsprechende Turniere ausgetragen. Im Internet kann man indes auf Portalen wie Digibet sein Geld auf die Kämpfer setzen und sich über die Athleten informieren. Das Training eines MMA-Kämpfers unterscheidet sich zum Teil von den Einheiten anderer Kampfsportler. In erster Linie ist es umfangreicher und zielt sehr auf Kraft und Ausdauer ab. Regelmäßiges Krafttraining ist daher unabdingbar. Bestimmte Muskelpartien werden gesondert trainiert, um vor allem im Bodennahkampf eine höchstmögliche Kraft zu entfalten.

MMA in Deutschland

In Amerika haben die MMA-Fights mittlerweile fast noch einen besseren Stand als das Profiboxen. In Deutschland ist Freefighting noch immer ziemlich umstritten. Zwar werden andere gemischte Kampfsportturniere, wie etwa die K1-Weltmeisterschaft, auf Fernsehsendern wie Eurosport ausgestrahlt, doch aufgrund der Tatsache, dass auch ein am Boden liegender Kämpfer bei der MMA-Variante noch geschlagen werden kann, herrscht in der Bundesrepublik bis dato ein Sendeverbot von MMA-Profikämpfen. Kleinere Veranstaltungen in der deutschen Provinz locken zudem eine fragwürdige Klientel an. Hierzulande muss sich MMA also erst noch als anerkannte Profikampfsportart etablieren.

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