Konditionstraining für eine bessere Gesundheit

Konditionstraining kann zu verschiedenen Zwecken ausgeführt werden und je nach Leistungsgrad und körperlicher Fitness als unterschiedliche Betätigungen ausfallen. So kann es zum Beispiel trainiert werden, um an Gewicht zu verlieren, die Ausdauer schrittweise zu verbessern oder auch, um im Leistungssport bessere Ergebnisse zu erzielen. Zudem kann Konditionstraining mit Krafttraining kombiniert werden, um auch den Muskelaufbau zu fördern und nicht nur eine gute Ausdauer sondern auch einen perfekt geformten Körper zu haben. Einsteiger sollten langsam mit dem Konditionstraining beginnen und die Einheiten, deren Dauer und auch das jeweilige Tempo langsam steigern. Schon sehr schnell werden sich erste Erfolge einstellen, die jedoch durch längere Ruhepausen ebenso schnell wieder zunichte gemacht werden können. Zwischen den Trainingseinheiten sollten trotzdem ein- oder zweitägige Ruhepausen liegen, in denen der Körper sich regenerieren kann.

Laufen als Konditionstraining

Laufen ist nicht gleich Laufen. So zählen sowohl Nordic Walking als auch Joggen zum Konditionstraining. Joggen eignet sich für Menschen aller Leistungsklassen, allerdings sollten übergewichtige Menschen zuerst mit dem Walking beginnen, da das gelenkschonender ist. Beim Joggen wird der Kreislauf auf Touren gebracht, der Stoffwechsel angeregt und zudem werden viele Kalorien verbraucht. Ein weiterer Vorteil liegt darin, dass es im Grunde ganzjährig ohne Kosten durchführbar ist. Das Walking ist eine Art schnelles Gehen, beim Nordic Walking werden Stöcke zur Hilfe genommen, die zum einen unterstützend wirken, wenn es darum geht, das eigene Körpergewicht zu tragen, andererseits das Konditionstraining jedoch auch nicht nur auf die Beine sondern auf den gesamten Körper beziehen. Für Anfänger ohne Kondition reichen pro Woche zwei bis drei Jogging- oder Walkingeinheiten von 30 bis 40 Minuten aus, die Dauer kann bald erhöht werden.

Weitere Sportarten zum Konditionstraining

Als Konditionstraining eignen sich des weiteren regelmäßiges Schwimmen, Radfahren und auch Skilanglauf. Schwimmen ist besonders gelenkschonend und trägt zum muskulären Gleichgewicht bei. Beim Radfahren werden in erster Linie die Oberschenkelmuskeln trainiert, ein Vorteil des Radfahrens liegt vor allem in einer erhöhten Sauerstoffaufnahmekapazität. Skilanglauf ist eine hervorragende Möglichkeit, auch im Winter die Kondition zu trainieren und an der Gewichtsreduktion zu arbeiten. Er verbessert die Herz-Kreislauf-Funktionen.