Ab auf die Piste!

Viele Freunde des Wintersport werden sich freuen, dass die kalten Tage endlich näher rücken und die ersten Ski- und Snowboard-Pisten nun endlich bald eröffnet werden. Dabei ist Wintersport nicht nur eine gute Möglichkeit, auch bei frostigen Temperaturen an der frischen Luft zu sporteln und damit das Immunsystem zu stärken, sondern eignet sich auch hervorragend für den Muskelaufbau in den Beinen und dazu, die Kondition zu verbessern. Vor allem Skilangläufer sind echte Konditionshelden, da dieser Sport besonders viel an Ausdauer verlangt.

Skilanglauf schont Gelenke

Skilanglauf ist dabei für Ausdauersporler eine Art Pendant zum Walking. Vor allem für übergewichtige und untrainierte Menschen eignet sich der Skilanglauf hervorragend, um sich im Winter an den Ausdauersport heranzutasten, da er die Gelenke schont. Ein regelmäßiges Training auf nahegelegenen Feldwegen, das zwei bis dreimal wöchentlich für circa eine Stunde absolviert werden kann, bringt den Kreislauf in Schwung, stärkt die Abwehrkräfte, kräftigt die Bein-, Arm- und Rückenmuskulatur gleichzeitig und verbessert natürlich auch die Kondition deutlich. Das Schöne dabei: Skilanglauf lässt sich sehr gut mit einem Trainingspartner bestreiten, der sich jedoch auf einem ähnlichen Trainingslevel befinden sollte wie man selbst.

Die gute alte Skygymnastik

Für alle Wintersportler sind Kraft und vor allem auch die Koordination entscheidend, da mehrere Körperteile gleichzeitig agieren müssen und beansprucht werden. Um Verletzungen beim Skilanglauf oder im Skiurlaub vorzubeugen, sollte man deshalb bereits frühzeitig schon zu Hause mit der Skygymnastik beginnen. Vor allem die Beine sollten dabei mehrmals wöchentlich mit Kräftigungsübungen, die ganz ohne Gewichte und Geräte absolviert werden können, bedacht werden. Aber auch der Rumpf sollte frühzeitig an den Wintersport herangeführt und gestärkt werden. Als Übungen, die man zu Hause absolvieren kann, eignen sich zum Beispiel Kniebeugen auf beiden Beinen und abwechselnd auf jeweils einem Bein, Kniebeugen an der Wand, bei denen die niedrigste Position der Übung einige Sekunden gehalten wird, oder auch Seitstütze, bei denen man sich auch einem Unterarm seitlich abstützt und den Oberkörper aus der Kraft der Arme heraus nach oben bewegt. Bei einseitigen Übungen müssen natürlich nach einer bestimmten Wiederholungszahl die Seiten gewechselt werden.